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Todesstrafe für Twitterpost?

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Twitter Bild von Mediadesign24

Twitter ist ein Kurznachrichtendienst im Internet. Unser Beispielbild verlinkt auf den Twitter Account von Mediadesign24.de

Für einen einfachen Twitter Kommentar droht die Todesstrafe. Zumindest in Saudi-Arabien. Weil er zum Geburtstag des Propheten Anfang Februar drei Sätze in Twitter gepostet hat droht dem 23 Jahre alten Journalisten Hamsa Kaschgari aus Dschidda jetzt im schlimmsten Fall die Todesstrafe. Es geht dabei um folgende Pasage: An deinem Geburtstag werde ich sagen, dass ich den Rebellen in dir liebte, dass du mir immer eine Quelle der Inspiration warst und dass ich deinen göttlichen Heiligenschein nicht mag. Ich bete dich nicht an. Sogleich floh Hamsa nach Malaysia, wurde aber bereits am Flughafen von Kuala Lumpur verhaftet und am 12. Februar nach Saudi-Arabien ausgeliefert. Sein Anwalt konnte nicht einmal mehr eine einstweilige Verfügung erwirken. Neben Amnasty International protestierte auch das EU-Parlament gegen die Verhaftung. Indes schein der Zorn der Saudischen Hardliner ungebrochen. Auch wenn Hamsa den Post noch vor seiner Flucht, wenige Minuten nach dem er ihn verfasst hatte löschte, verlangten tausende eine strenge Bestrafung oder boten sogar Kopfprämien. Nur einige wenige hundert sprachen sich für den Blogger aus. Diesen Hundert droht jetzt genau so die Verfolgung wie Hamsa Kaschgari.